Montag, 8. September 2014
Start in ein neues anderes Leben!
yorelliv, 11:58h
Ich habe mich dazu entschlossen (diese Entscheidung war sehr schwer für mich, denn ich gebe erstmals ein Leben, welches sehr selbstständig und mittlerweile sehr eingespielt ist, auf, um in ein Unbekanntes einzutauchen und eine Kultur kennenzulernen) ein Jahr im Ausland zu verbringen, damit ich sehe, wo mich die Welt hin treibt, ob ich mich darauf einlasse und mit treibe oder wo es mich noch so hinzieht...
Es ging alles relativ schnell. Für mich ein bisschen zu schnell, aber ich hatte Glück und habe das gefunden, wonach ich gesucht habe, deswegen musste ich zöger-frei eine Entscheidung treffen, die mich im ersten Moment mutlos übermannte, als ich am Flughafen saß, nachdem ich mich tränenreich verabschiedete und ich realisierte, dass ich wirklich Menschen, die ich liebe, für eine Zeit hinter mir lasse, um meinen eigenen Weg zu gehen!!!
Keine zwei Monate ist es her, als ich mich erkundigte, wie ich als Au Pair nach Amerika kommen könnte und ich Cultural Care das Au Pair Austauschprogramm empfohlen bekam, von einer netten jungen Dame im Reisebüro, die mir von einer Freundin erzählte, die sehr zufrieden war. Kurzer Hand informierte ich mich über die Organisation und trug mich für das Treffen am kommenden Samstag ein: den übernächsten Tag ;-)
Das Treffen war interessant, nichts besonders Überraschendes, aber ein Einwurf ist empfehlenswert; ein besorgter Vater mit seiner Tochter fragte, ob Scientologen ihre Religion auch angeben müssten und man die Möglichkeit bekommt zu entscheiden, nach der Antwort, dass sie das müssten und man daraufhin ablehnen könnte, war für mich die Welt wieder in Ordnung! Ich hätte mir das auch nicht vorstellen können... Wahrscheinlich habe ich deswegen nicht daran gedacht und erinnere mich jetzt, dass die Frage meine Aufregung gesteigert hat!
Ich füllte alle Bewerbungsunterlagen online aus, lud Bilder hoch von meiner Familie und den Kindern auf die ich aufgepasst habe ;-) Alles so schnell wie möglich, weil mein Plan war, den Sommer drüben über dem großen Teich zu verbringen!
So schickte ich die Bewerbung ab und bekam Tag um Tag zu lesen via Emil (E-Mail auf Oparisch :D), dass ich diese korrigieren soll, meine Unterlagen nach Berlin weitergeleitet worden, dort Korrektur gelesen wurden und schließlich doch nach Bosten in die Hauptzentrale abgeschickt worden sind. Prompt am nächsten Tag bekam ich die Meldung: dein Account ist online und startet das Matching. Aufregend genug? Nein! Nein?
Sofort loggte sich eine wahrscheinlich vorgeschlagene Familie in meinen Account ein und blockte mich erst mal für sich!
Um nichts vorweg zu nehmen: Ich bin jetzt eine Woche und einen Tag hier bei meiner Familie und fühle mich Pudelwohl!! (Die Familie hat eine Shih tzu-Pudel Mischling ;-))
Die Tage danach waren ziemlich hektisch, ich war unterwegs, skypte mit der lokalen Betreuerin, die nicht weiter als 1 Stunde von mir entfernt wohnen darf. Normalerweise sollte ich direkt im Anschluss an diesem Gespräch mit der Gastfamilie sprechen, aber das klappte aus irgendwelchen Gründen nicht, so verabredeten wir uns für einen anderen Tag.
Das war noch so ein Moment, in dem ich Angst hatte, meine zukünftige Gastmutter schrieb mir eine Mail, dass ich jederzeit anrufen könne, aber sie gab mir 2 amerikanische Nummern und das klang für mich wie eine Aufforderung zur Übernahme der Kosten und das sie sich keine Gedanken darüber macht, die Verantwortung einfach mir zu überlasse ohne einen Kompromiss für einen gemeinsamen Weg!
Doch einige Minuten später, was ich erst am nächsten Morgen las, wegen der 6-stündigen Zeitverschiebung, bekam ich ebenso eine Nachricht von dem dazugehörigem männlichen Part, der erklärte, wir würden uns freuen, zusammen einen Zeitpunkt zum kostenlosen Telefonieren über das Internet zu finden. Puhh!
Die Nacht war hart, kann ich nur sagen!
Glücklicherweise hatte ich genug Wärme und Anteilnahme für den Platz der überwältigenden Gefühle. Ich sende tausend Küsse in die Heimat!!
Den nächsten Tag konnte ich kaum abwarten, als die große Aufregung kam, vor dem wichtigen Telefon; DEM Bewerbungsgespräch!
Ich danke nochmal herzlich allen Türöffnern und im-entscheidenen-Moment-richtig-entschiedene-Reagierer!!! Traumhaft wirkte das. Ich saß und präparierte meine Umgebung auf die beste Weise, die sich einrichten ließ in kürzester Zeit und wurde nur durch technische Probleme seitens Skype gestört, die schnell durch ein transkontinentales Ferngespräch behoben wurden, für das ich keinen Finger krumm machen musste, womit meine ersten Zweifel auch aufgehoben waren!
Der erste Eindruck wurde bildlich hergestellt, was dann doch im Telefonat einfacher war freier zu sprechen, das ich die richtigen Worte finden konnte.
Nach dem Senden von diversen Bildern vom Haus, von der Tochter und ich mir nochmal die ganze Übersetzung von allen Seiten vor und zurück von der Seele geredet hatte (Nochmals: DANKE!!), fühlte ich mich ziemlich gut!
Besprochen wurde ein weiteres Skypedate mit der Kleinen, nachdem sie den nächsten Tag von der Schule nach Hause kommen würde. Also ging ich direkt schlafen, als ich nach Hause kam, um gut vorbereitet zu sein! Dann endlich sah ich dieses süße kleine Mädchen und merkte, wie schüchtern sie ist und doch wenn sie anfing etwas zu erzählen, taute sie auf und zeigte ihre clevere Seite...
Das war eine Gefühlsentscheidung, die auf dem Zufall beruht, wie viel Glück ich in diesem Leben habe, immer am rechten Fleck auf die richtigen Leute zu warten und dann tauchen sie auf, wie aus dem Nichts und überraschen mich, dass es so etwas wie Wunder gibt und ich sie in meinem Herzen farbenfroh lachen sehe!
Das hier geht an alle meine Wunder Zuhause... Wo auch immer ihr Zuhause seit, ich hab euch bei mir und nehme euch überall hin mit auf meiner Reise! Liebe Grüße und viele Umarmungen
Es ging alles relativ schnell. Für mich ein bisschen zu schnell, aber ich hatte Glück und habe das gefunden, wonach ich gesucht habe, deswegen musste ich zöger-frei eine Entscheidung treffen, die mich im ersten Moment mutlos übermannte, als ich am Flughafen saß, nachdem ich mich tränenreich verabschiedete und ich realisierte, dass ich wirklich Menschen, die ich liebe, für eine Zeit hinter mir lasse, um meinen eigenen Weg zu gehen!!!
Keine zwei Monate ist es her, als ich mich erkundigte, wie ich als Au Pair nach Amerika kommen könnte und ich Cultural Care das Au Pair Austauschprogramm empfohlen bekam, von einer netten jungen Dame im Reisebüro, die mir von einer Freundin erzählte, die sehr zufrieden war. Kurzer Hand informierte ich mich über die Organisation und trug mich für das Treffen am kommenden Samstag ein: den übernächsten Tag ;-)
Das Treffen war interessant, nichts besonders Überraschendes, aber ein Einwurf ist empfehlenswert; ein besorgter Vater mit seiner Tochter fragte, ob Scientologen ihre Religion auch angeben müssten und man die Möglichkeit bekommt zu entscheiden, nach der Antwort, dass sie das müssten und man daraufhin ablehnen könnte, war für mich die Welt wieder in Ordnung! Ich hätte mir das auch nicht vorstellen können... Wahrscheinlich habe ich deswegen nicht daran gedacht und erinnere mich jetzt, dass die Frage meine Aufregung gesteigert hat!
Ich füllte alle Bewerbungsunterlagen online aus, lud Bilder hoch von meiner Familie und den Kindern auf die ich aufgepasst habe ;-) Alles so schnell wie möglich, weil mein Plan war, den Sommer drüben über dem großen Teich zu verbringen!
So schickte ich die Bewerbung ab und bekam Tag um Tag zu lesen via Emil (E-Mail auf Oparisch :D), dass ich diese korrigieren soll, meine Unterlagen nach Berlin weitergeleitet worden, dort Korrektur gelesen wurden und schließlich doch nach Bosten in die Hauptzentrale abgeschickt worden sind. Prompt am nächsten Tag bekam ich die Meldung: dein Account ist online und startet das Matching. Aufregend genug? Nein! Nein?
Sofort loggte sich eine wahrscheinlich vorgeschlagene Familie in meinen Account ein und blockte mich erst mal für sich!
Um nichts vorweg zu nehmen: Ich bin jetzt eine Woche und einen Tag hier bei meiner Familie und fühle mich Pudelwohl!! (Die Familie hat eine Shih tzu-Pudel Mischling ;-))
Die Tage danach waren ziemlich hektisch, ich war unterwegs, skypte mit der lokalen Betreuerin, die nicht weiter als 1 Stunde von mir entfernt wohnen darf. Normalerweise sollte ich direkt im Anschluss an diesem Gespräch mit der Gastfamilie sprechen, aber das klappte aus irgendwelchen Gründen nicht, so verabredeten wir uns für einen anderen Tag.
Das war noch so ein Moment, in dem ich Angst hatte, meine zukünftige Gastmutter schrieb mir eine Mail, dass ich jederzeit anrufen könne, aber sie gab mir 2 amerikanische Nummern und das klang für mich wie eine Aufforderung zur Übernahme der Kosten und das sie sich keine Gedanken darüber macht, die Verantwortung einfach mir zu überlasse ohne einen Kompromiss für einen gemeinsamen Weg!
Doch einige Minuten später, was ich erst am nächsten Morgen las, wegen der 6-stündigen Zeitverschiebung, bekam ich ebenso eine Nachricht von dem dazugehörigem männlichen Part, der erklärte, wir würden uns freuen, zusammen einen Zeitpunkt zum kostenlosen Telefonieren über das Internet zu finden. Puhh!
Die Nacht war hart, kann ich nur sagen!
Glücklicherweise hatte ich genug Wärme und Anteilnahme für den Platz der überwältigenden Gefühle. Ich sende tausend Küsse in die Heimat!!
Den nächsten Tag konnte ich kaum abwarten, als die große Aufregung kam, vor dem wichtigen Telefon; DEM Bewerbungsgespräch!
Ich danke nochmal herzlich allen Türöffnern und im-entscheidenen-Moment-richtig-entschiedene-Reagierer!!! Traumhaft wirkte das. Ich saß und präparierte meine Umgebung auf die beste Weise, die sich einrichten ließ in kürzester Zeit und wurde nur durch technische Probleme seitens Skype gestört, die schnell durch ein transkontinentales Ferngespräch behoben wurden, für das ich keinen Finger krumm machen musste, womit meine ersten Zweifel auch aufgehoben waren!
Der erste Eindruck wurde bildlich hergestellt, was dann doch im Telefonat einfacher war freier zu sprechen, das ich die richtigen Worte finden konnte.
Nach dem Senden von diversen Bildern vom Haus, von der Tochter und ich mir nochmal die ganze Übersetzung von allen Seiten vor und zurück von der Seele geredet hatte (Nochmals: DANKE!!), fühlte ich mich ziemlich gut!
Besprochen wurde ein weiteres Skypedate mit der Kleinen, nachdem sie den nächsten Tag von der Schule nach Hause kommen würde. Also ging ich direkt schlafen, als ich nach Hause kam, um gut vorbereitet zu sein! Dann endlich sah ich dieses süße kleine Mädchen und merkte, wie schüchtern sie ist und doch wenn sie anfing etwas zu erzählen, taute sie auf und zeigte ihre clevere Seite...
Das war eine Gefühlsentscheidung, die auf dem Zufall beruht, wie viel Glück ich in diesem Leben habe, immer am rechten Fleck auf die richtigen Leute zu warten und dann tauchen sie auf, wie aus dem Nichts und überraschen mich, dass es so etwas wie Wunder gibt und ich sie in meinem Herzen farbenfroh lachen sehe!
Das hier geht an alle meine Wunder Zuhause... Wo auch immer ihr Zuhause seit, ich hab euch bei mir und nehme euch überall hin mit auf meiner Reise! Liebe Grüße und viele Umarmungen
... link (0 Kommentare) ... comment